International 21.03.2019

Joachim Persson für 18 Monate gesperrt

Joachim Persson [Foto/Archiv: Sven Heise für BadmintonPhoto]
Von RITZAU/NLM/Redaktion
Der ehemalige dänische Weltklassepieler Joachim Persson soll mehrere Matchfixing-Regeln überschritten haben. Er wird für 18 Monate nicht im Badminton-Profisport arbeiten dürfen.
Joachim Persson muss eine 18-monatige Sperre hinnehmen, nachdem er gleich mehrfach die Matchfixing-Regeln überschritten haben soll. Der 35-jährige Däne muss zudem eine Geldstrafe von 4.500 Dollar zahlen und wird laut dem Internationalen Badminton-Verband (BWF) von sämtlichen Turnieren sowie jeglicher Arbeit im Badminton-Profisport suspendiert.

Beweise gegen den ehemaligen Sechsten der Weltrangliste, für ein Manipulieren von Ergebnissen bei Wettkämpfen, gibt es bislang allerdings nicht. Dennoch habe Persson die Matchfixing-Regeln überschritten, da er über zwei Anfragen zur Spielmanipulation zwischen 2014 und 2017 keinen Bericht erstattet habe. Zudem soll Persson verweigert haben, dem Verband einen Einblick in seine Kontoauszüge zu gewähren.

Laut Fernsehstation DR bestreitet der Vize-Europameister von 2008, der in Deutschland aufwuchs, die Vorwürfe und bezeichnet die Sperre als "lächerlich".

Der 35-Jährige war zuletzt nicht mehr als Badmintonprofi aktiv, arbeitet aber als Sportchef von Langhøj, die um den Aufstieg in die erste dänische Badminton-Liga kämpfen. Der Klub hat, laut dem Fernsehsender TV2, Persson mittlerweile von allen Aufgaben entbunden.

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