International 2025.08.10
Die Uhr tickt – BWF plant Zeitlimit zwischen Ballwechseln

[Foto/Archiv: BadmintonPhoto]
Von Redaktion
Ab 2026 sollen 25 Sekunden zwischen zwei Ballwechseln den Spielfluss im Badminton fördern. Eine Innovation, die Chancen – und Fragen – birgt.
Im internationalen Badminton könnte ab dem Jahr 2026 eine neue Ära beginnen: Der Badminton-Weltverband (BWF) plant, bei ausgewählten Großereignissen und Turnieren der World Tour eine Zeituhr ("Time Clock") einzuführen. Sie soll den Abstand zwischen zwei Ballwechseln auf maximal 25 Sekunden begrenzen – und damit das Spiel beschleunigen.
Was bislang in den Händen des Schiedsrichters lag, soll durch eine objektive Messung ersetzt werden. Paragraph 16.4 der Badminton-Regeln erlaubt es zwar schon heute, Verzögerungen zu ahnden. Doch wann eine Pause zu lang ist, blieb Interpretationssache. Die Zeituhr macht daraus eine klare Vorgabe: 25 Sekunden zwischen den Ballwechseln, beginnend mit der Aktualisierung des Spielstands durch den Schiedsrichter.
Der Aufschläger muss vor Ablauf dieser Frist bereitstehen, der Rückschläger ebenso, sobald der Gegner auf Position ist. Ausnahmen soll es geben – etwa bei medizinischen Unterbrechungen, rutschigem Spielfeld oder defektem Material. Innerhalb der Frist bleibt den Spielern jedoch genügend Zeit für kleine Rituale: Schweiß abwischen, trinken, Kältespray – alles ohne gesonderte Genehmigung.
Die Entscheidung stützt sich auf Daten aus Hunderten von Partien, die eine durchschnittliche Pausenlänge von 22 Sekunden ergaben. 25 Sekunden, so die BWF, seien der ideale Kompromiss zwischen Erholung und Spielfluss.
Der erste Testlauf – ohne Sanktionen – wurde bereits auf der World Tour erprobt. Die Frage, wo die Uhr für Spieler, Trainer und Offizielle am besten sichtbar platziert wird, ist noch offen. Weitere Testphasen sind geplant.
Bis September 2025 sollen sich die Mitgliedsverbände äußern: Ist das 25-Sekunden-Limit angemessen? Oder droht es, die Spieler zu sehr unter Druck zu setzen? Die Uhr tickt – nicht nur für die Pausen, sondern auch für die Entscheidung.
Was bislang in den Händen des Schiedsrichters lag, soll durch eine objektive Messung ersetzt werden. Paragraph 16.4 der Badminton-Regeln erlaubt es zwar schon heute, Verzögerungen zu ahnden. Doch wann eine Pause zu lang ist, blieb Interpretationssache. Die Zeituhr macht daraus eine klare Vorgabe: 25 Sekunden zwischen den Ballwechseln, beginnend mit der Aktualisierung des Spielstands durch den Schiedsrichter.
Der Aufschläger muss vor Ablauf dieser Frist bereitstehen, der Rückschläger ebenso, sobald der Gegner auf Position ist. Ausnahmen soll es geben – etwa bei medizinischen Unterbrechungen, rutschigem Spielfeld oder defektem Material. Innerhalb der Frist bleibt den Spielern jedoch genügend Zeit für kleine Rituale: Schweiß abwischen, trinken, Kältespray – alles ohne gesonderte Genehmigung.
Die Entscheidung stützt sich auf Daten aus Hunderten von Partien, die eine durchschnittliche Pausenlänge von 22 Sekunden ergaben. 25 Sekunden, so die BWF, seien der ideale Kompromiss zwischen Erholung und Spielfluss.
Der erste Testlauf – ohne Sanktionen – wurde bereits auf der World Tour erprobt. Die Frage, wo die Uhr für Spieler, Trainer und Offizielle am besten sichtbar platziert wird, ist noch offen. Weitere Testphasen sind geplant.
Bis September 2025 sollen sich die Mitgliedsverbände äußern: Ist das 25-Sekunden-Limit angemessen? Oder droht es, die Spieler zu sehr unter Druck zu setzen? Die Uhr tickt – nicht nur für die Pausen, sondern auch für die Entscheidung.
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