Bundesliga 2025.08.02
Badminton zwischen Meistertitel und großer Kulisse – Dortelweil greift erneut nach dem Titel

Jung und erfolgreich: William Kryger Boe und Christian Faust Kjaer [Foto/Archiv: BadmintonPhoto]
Von Redaktion
Wenn am Sonntag um 13:00 Uhr in der BallsportArena Dresden der erste Federball fliegt, stehen sich im Endspiel der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft zwei Teams gegenüber, die mit Ambitionen und Historie gleichermaßen auftrumpfen:
Titelverteidiger SV Fun-Ball Dortelweil trifft auf den Herausforderer Blau-Weiß Wittorf Neumünster. Es ist ein Finale, das nicht nur sportlich Relevanz besitzt, sondern wohl auch medial eine neue Dimension erreicht.
Denn erstmals ist Badminton Teil der Multisportveranstaltung „Die Finals“, bei der 20 olympische und nicht-olympische Sportarten in der sächsischen Landeshauptstadt eine Bühne finden. Die Organisatoren rechnen mit 1500 Zuschauern, die dem Finale beiwohnen werden – eine Kulisse, wie sie selbst der erfahrene Dortelweiler Kapitän Kai Schäfer auf deutschem Boden bislang nicht erlebt hat. „Vor so vielen Menschen habe ich in Deutschland noch nie gespielt“, erklärte Schäfer gegenüber der Frankfurter Neuen Presse.
Der Rahmen ist angemessen. Schließlich verteidigt Dortelweil nicht nur seinen Meistertitel von 2024, sondern reist auch als Sieger der Bundesliga-Hauptrunde an. Noch frisch im kollektiven Gedächtnis ist das letztjährige Finale in der heimischen Vilco, als sich der Klub vor knapp 700 Zuschauern erstmals den nationalen Titel sicherte. Am Sonntag sind es mehr als doppelt so viele – ARD und ZDF berichten live im TV und Stream.
Die Nachfrage ist entsprechend: Sämtliche Tickets, die im Vorfeld kostenlos ausgegeben wurden, sind vergriffen. Aus dem hohen Norden wird ein Reisebus voller Wittorf-Fans erwartet, doch auch Dortelweil kann auf treue Anhänger zählen. „Wir haben 50 Karten vom Verband erhalten. Die sind alle weg. Meine Familie reist schon am Freitag an und bleibt bis Sonntag“, berichtete Schäfer der Frankfurter Neuen Presse.
Mit dem Titel und dem Spitzenplatz in der Liga im Rücken geht Fun-Ball als Favorit in die Partie. Eine Rolle, die nicht ohne Gewicht ist – zumal das Halbfinale gegen den 1. BC Bischmisheim im April nur hauchdünn mit 4:3 gewonnen wurde. Auch Finalgegner Wittorf hatte sein Halbfinale gegen den favorisierten 1. BC Wipperfeld erst im Mixed für sich entscheiden können – eine Überraschung, die das Team aus Schleswig-Holstein nun beflügeln dürfte.
Personell kann Coach und Kapitän Schäfer auf eine eingespielte Formation setzen. Die internationale Turnierszene zeigt sich am Wochenende mit einem Event in Macau vergleichsweise ruhig. „Das Turnier dort zählt nicht zur höchsten Kategorie“, so Schäfer nüchtern (Frankfurter Neue Presse). Einem Finalauftritt in Bestbesetzung steht also kaum etwas im Wege.
Verlässliches Damen-Trio, flexible Herren
Im Dortelweiler Kader stehen mit Yvonne Li, Julie MacPherson und Deborah Jille drei international erfahrene Spielerinnen. Li, die im Vorjahr verletzungsbedingt fehlte, wird aller Voraussicht nach im Einzel eingesetzt. MacPherson dürfte im Mixed gesetzt sein – ein Schlüsselspiel, das im Finale erneut entscheidend werden könnte.
Bei den Herren bietet der Kader mit Victor Svendsen, Mads Vestergaard, Daniel Lundgaard, William Kryger Boe, Christian Faust Kjaer, Alexander Dunn, Kian-Yu Oei, Matthias Kicklitz, Simon Krax und Kai Schäfer eine breite Auswahl. Besonders die Doppel Kryger Boe/Faust Kjaer sowie Vestergaard/Lundgaard gelten als potenzielle Punktelieferanten. Schäfer selbst wird voraussichtlich nicht zum Schläger greifen. „Ich werde viel coachen“, sagte der 32-Jährige, der auch im bayerischen Landesverband als Trainer tätig ist (Frankfurter Neue Presse).
Die Vorbereitung folgt einem klaren Plan. „Die Spieler reisen alle am Samstag an, wir essen gemeinsam am Abend. Am Sonntagmorgen folgt ein lockeres Einspielen, bevor es um 13:00 Uhr losgeht“, so Schäfer gegenüber der Frankfurter Neuen Presse. Unterstützt wird das Team weiterhin von Klaus Rotter, der als Teammanager die organisatorischen Fäden zieht.
Denn erstmals ist Badminton Teil der Multisportveranstaltung „Die Finals“, bei der 20 olympische und nicht-olympische Sportarten in der sächsischen Landeshauptstadt eine Bühne finden. Die Organisatoren rechnen mit 1500 Zuschauern, die dem Finale beiwohnen werden – eine Kulisse, wie sie selbst der erfahrene Dortelweiler Kapitän Kai Schäfer auf deutschem Boden bislang nicht erlebt hat. „Vor so vielen Menschen habe ich in Deutschland noch nie gespielt“, erklärte Schäfer gegenüber der Frankfurter Neuen Presse.
Der Rahmen ist angemessen. Schließlich verteidigt Dortelweil nicht nur seinen Meistertitel von 2024, sondern reist auch als Sieger der Bundesliga-Hauptrunde an. Noch frisch im kollektiven Gedächtnis ist das letztjährige Finale in der heimischen Vilco, als sich der Klub vor knapp 700 Zuschauern erstmals den nationalen Titel sicherte. Am Sonntag sind es mehr als doppelt so viele – ARD und ZDF berichten live im TV und Stream.
Die Nachfrage ist entsprechend: Sämtliche Tickets, die im Vorfeld kostenlos ausgegeben wurden, sind vergriffen. Aus dem hohen Norden wird ein Reisebus voller Wittorf-Fans erwartet, doch auch Dortelweil kann auf treue Anhänger zählen. „Wir haben 50 Karten vom Verband erhalten. Die sind alle weg. Meine Familie reist schon am Freitag an und bleibt bis Sonntag“, berichtete Schäfer der Frankfurter Neuen Presse.
Mit dem Titel und dem Spitzenplatz in der Liga im Rücken geht Fun-Ball als Favorit in die Partie. Eine Rolle, die nicht ohne Gewicht ist – zumal das Halbfinale gegen den 1. BC Bischmisheim im April nur hauchdünn mit 4:3 gewonnen wurde. Auch Finalgegner Wittorf hatte sein Halbfinale gegen den favorisierten 1. BC Wipperfeld erst im Mixed für sich entscheiden können – eine Überraschung, die das Team aus Schleswig-Holstein nun beflügeln dürfte.
Personell kann Coach und Kapitän Schäfer auf eine eingespielte Formation setzen. Die internationale Turnierszene zeigt sich am Wochenende mit einem Event in Macau vergleichsweise ruhig. „Das Turnier dort zählt nicht zur höchsten Kategorie“, so Schäfer nüchtern (Frankfurter Neue Presse). Einem Finalauftritt in Bestbesetzung steht also kaum etwas im Wege.
Verlässliches Damen-Trio, flexible Herren
Im Dortelweiler Kader stehen mit Yvonne Li, Julie MacPherson und Deborah Jille drei international erfahrene Spielerinnen. Li, die im Vorjahr verletzungsbedingt fehlte, wird aller Voraussicht nach im Einzel eingesetzt. MacPherson dürfte im Mixed gesetzt sein – ein Schlüsselspiel, das im Finale erneut entscheidend werden könnte.
Bei den Herren bietet der Kader mit Victor Svendsen, Mads Vestergaard, Daniel Lundgaard, William Kryger Boe, Christian Faust Kjaer, Alexander Dunn, Kian-Yu Oei, Matthias Kicklitz, Simon Krax und Kai Schäfer eine breite Auswahl. Besonders die Doppel Kryger Boe/Faust Kjaer sowie Vestergaard/Lundgaard gelten als potenzielle Punktelieferanten. Schäfer selbst wird voraussichtlich nicht zum Schläger greifen. „Ich werde viel coachen“, sagte der 32-Jährige, der auch im bayerischen Landesverband als Trainer tätig ist (Frankfurter Neue Presse).
Die Vorbereitung folgt einem klaren Plan. „Die Spieler reisen alle am Samstag an, wir essen gemeinsam am Abend. Am Sonntagmorgen folgt ein lockeres Einspielen, bevor es um 13:00 Uhr losgeht“, so Schäfer gegenüber der Frankfurter Neuen Presse. Unterstützt wird das Team weiterhin von Klaus Rotter, der als Teammanager die organisatorischen Fäden zieht.




