Stars 2025.09.07
Ein Veteran, der nicht loslassen will

[Foto/Archiv: BadmintonPhoto]
Von Redaktion
Vor beinahe zwanzig Jahren gab Pablo Abian bei den Badminton-Weltmeisterschaften sein Debüt – damals in Madrid, vor heimischem Publikum. Heute ist der Spanier 40 Jahre alt, und noch immer steht er auf dem Feld: In Paris bestritt er 2025 bereits seine 14. WM-Teilnahme.
Abian, derzeit auf Rang 159 der Weltrangliste und damit bestplatzierter Spanier im Herreneinzel, hat sportlich kein glänzendes Jahr hinter sich. In nahezu allen Turnieren scheiterte er früh. Auch in Paris war für ihn gleich in der ersten Runde Schluss: Gegen den Engländer Ethan Rose zwang er die Partie zwar in einen dritten Satz, verlor dort jedoch deutlich mit 12:21. Doch wer zusah, konnte feststellen, dass der Routinier keinen Ball kampflos aufgab, um jeden Punkt stritt und über jedes eigene Missgeschick sichtlich haderte.
„Es ist ein gutes Gefühl, zum 14. Mal bei einer WM zu sein und damit die meisten Teilnahmen im Herreneinzel vorweisen zu können“, sagte Abian im Gespräch mit der BWF. „Natürlich bin ich nicht zufrieden, weil ich ein enges Match nach über einer Stunde verloren habe. Aber ich habe gekämpft, alles gegeben – und mit diesem Aspekt kann ich leben. Ich werde weiter trainieren, neue Ziele setzen und versuchen, sie zu erreichen.“
Was treibt einen Spieler an, der längst in einem Alter angekommen ist, in dem viele seiner früheren Weggefährten ins Trainerfach gewechselt oder ganz andere berufliche Wege eingeschlagen haben? „Ich spüre die Motivation noch – den Drang, Tag für Tag zu trainieren, mich zu verbessern und konkurrenzfähig zu bleiben“, sagt Abian.
„Wenn ich merke, dass das nachlässt, werde ich der Erste sein, der aufhört. Doch im Moment verspüre ich Freude und Ehrgeiz, und das ist entscheidend. Am Ende ist das Alter nur eine Zahl: Wenn der Körper mitmacht, warum sollte man nicht weitermachen?“
Abian führt seine Ausdauer auf eine strenge Disziplin zurück. Routinen, so sagt er, hätten ihn getragen. Zwar müsse man sich mit den Jahren an körperliche Veränderungen und äußere Umstände anpassen, doch im Kern sei er seinen Abläufen treu geblieben.
Die Energie reicht also noch. Auch im kommenden Jahr will er sich wieder für die WM qualifizieren. „Zunächst muss ich die Hürde der Qualifikation nehmen“, sagt er – und fügt hinzu: „Das Ziel ist, es zu versuchen. Warum auch nicht?
„Es ist ein gutes Gefühl, zum 14. Mal bei einer WM zu sein und damit die meisten Teilnahmen im Herreneinzel vorweisen zu können“, sagte Abian im Gespräch mit der BWF. „Natürlich bin ich nicht zufrieden, weil ich ein enges Match nach über einer Stunde verloren habe. Aber ich habe gekämpft, alles gegeben – und mit diesem Aspekt kann ich leben. Ich werde weiter trainieren, neue Ziele setzen und versuchen, sie zu erreichen.“
Was treibt einen Spieler an, der längst in einem Alter angekommen ist, in dem viele seiner früheren Weggefährten ins Trainerfach gewechselt oder ganz andere berufliche Wege eingeschlagen haben? „Ich spüre die Motivation noch – den Drang, Tag für Tag zu trainieren, mich zu verbessern und konkurrenzfähig zu bleiben“, sagt Abian.
„Wenn ich merke, dass das nachlässt, werde ich der Erste sein, der aufhört. Doch im Moment verspüre ich Freude und Ehrgeiz, und das ist entscheidend. Am Ende ist das Alter nur eine Zahl: Wenn der Körper mitmacht, warum sollte man nicht weitermachen?“
Abian führt seine Ausdauer auf eine strenge Disziplin zurück. Routinen, so sagt er, hätten ihn getragen. Zwar müsse man sich mit den Jahren an körperliche Veränderungen und äußere Umstände anpassen, doch im Kern sei er seinen Abläufen treu geblieben.
Die Energie reicht also noch. Auch im kommenden Jahr will er sich wieder für die WM qualifizieren. „Zunächst muss ich die Hürde der Qualifikation nehmen“, sagt er – und fügt hinzu: „Das Ziel ist, es zu versuchen. Warum auch nicht?
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