National 2025.03.15
Eine Hall of Fame für deutschen Badminton-Sport soll kommen

Deutschlands Badminton-Superstar Marc Zwiebler bald in der Hall of Fame? [Foto: BadmintonPhoto]
Von Hans Werner Niesner
Der Club der deutschen Meister und Freunde des Badmintonsportes setzt Konzept um.
Mehr als 70 Jahre gibt es in Deutschland einen organisierten Badminton-Sport. Nun sollen bald mit einer Hall of Fame die Größen des Sportes geehrt werden. Der Club der deutschen Meister und Freunde des Badmintonsportes e.V., der seit 20 Jahren existiert, will ein entsprechendes Konzept umsetzen und bereits 2026 die ersten Helden in die Ruhmeshalle aufnehmen. Journalist Bernd-Volker Brahms hat ein entsprechendes Konzept erarbeitet. Er stellte dies bei der Mitgliederversammlung des Clubs im März am Rande der YONEX German Open vor.
„Auf internationaler Ebene gibt es seit 30 Jahren eine Hall of Fame der BWF“, sagte Brahms. Mittlerweile sind dort 66 Sportlerinnen und Sportler aber auch verdiente Funktionäre aufgenommen worden. Zuletzt waren es 2023 die Legenden Lin Dan und Lee Chong Wei. „Auch im deutschen Badminton gibt es prägende Persönlichkeiten“, sagte Brahms. Als eine prägende Persönlichkeit des Sportes nannte er den Bonner Haribo-Fabrikanten Hans Riegel (1923-2013), der ein Pionier der Sportart gewesen sei. Er baute bereits in den 1950er Jahren eine reine Badminton-Halle auf seinem Firmengelände.
Eine Jury, zu der auch der Präsident des Deutschen Badminton Verbandes (DBV) genauso gehören wird wie auch die Aktivensprecher (derzeit Fabian Roth und Jan Colin Völker), obliegt dann die Wahl der in die Hall of Fame aufzunehmen Kandidaten. Dazu ist vorgesehen, acht weitere Mitglieder durch den Club zu benennen, die dabei nicht zwangsläufig Clubmitglieder sein müssen. Die 28 anwesenden Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung stimmten der Einführung der Hall of Fame zu und erteilten dem Club-Vorstand einstimmig die Legitimation, diese im Detail auszuarbeiten und auf den Weg zu bringen. Die offizielle Vorstellung der Gründungsmitglieder der Hallo of Fame könnte damit möglicherweise schon während der YONEX German Open 2026 erfolgen.
„Wir haben im Vorfeld bereits die Freigabe für die Hall of Fame vom Präsidium des DBV bekommen“, berichtet 2. Clubvorsitzender Volkmar Burgold. Bereits im November war im DBV-Präsidium grünes Licht erteilt worden, sagte er in der Clubsitzung. Nun geht es an die Arbeit. „Die Hall of Fame bietet die Möglichkeit, die reichhaltige Geschichte des Sportes mit ihren prägenden Persönlichkeiten darzustellen“, sagte Bernd-Volker Brahms. Beispielsweise wolle Club-Mitglied Jens Wientapper dabei helfen, einen Webauftritt auf die Beine zu stellen. Vorstellbar ist in absehbarer Zeit auch ein Broschüre.
Der Club der deutschen Meister, zu dem mittlerweile 250 Mitglieder gehören, möchte damit noch mehr in die Öffentlichkeit treten. Der Vorsitzende Helmut Ufermann berichtete über zahlreiche Bemühungen, neue Mitglieder zu gewinnen. So war der Club bei den zurückliegenden deutschen Meisterschaften sowohl in Bielefeld als auch aktuell in Cloppenburg mit einem eigenen Stand vertreten, genauso wie mehrfach bei den YONEX German Open in Mülheim/Ruhr.
„Wir haben überwiegend ältere Mitglieder, die meisten jenseits der 60 Jahre“, sagte Vorstandsmitglied Michael Brundiers (Verwaltung). Hier gelte es anzusetzen und den Club auch noch mehr jüngeren Mitgliedern zu öffnen. Bei der Sitzung wurde Jens Wientapper nach sechs Jahren als Kassenwart aus dem Vorstand verabschiedet. Neuer Kassenwart ist Momme Schröder. Der übrige Vorstand wurde in der Versammlung einstimmig im Amt bestätigt. Neben den bereits Genannten gehören auch noch Hans Werner Niesner (Öffentlichkeitsarbeit) und Renate Duderstadt (Projektorganisation) dazu.
„Auf internationaler Ebene gibt es seit 30 Jahren eine Hall of Fame der BWF“, sagte Brahms. Mittlerweile sind dort 66 Sportlerinnen und Sportler aber auch verdiente Funktionäre aufgenommen worden. Zuletzt waren es 2023 die Legenden Lin Dan und Lee Chong Wei. „Auch im deutschen Badminton gibt es prägende Persönlichkeiten“, sagte Brahms. Als eine prägende Persönlichkeit des Sportes nannte er den Bonner Haribo-Fabrikanten Hans Riegel (1923-2013), der ein Pionier der Sportart gewesen sei. Er baute bereits in den 1950er Jahren eine reine Badminton-Halle auf seinem Firmengelände.
Eine Jury, zu der auch der Präsident des Deutschen Badminton Verbandes (DBV) genauso gehören wird wie auch die Aktivensprecher (derzeit Fabian Roth und Jan Colin Völker), obliegt dann die Wahl der in die Hall of Fame aufzunehmen Kandidaten. Dazu ist vorgesehen, acht weitere Mitglieder durch den Club zu benennen, die dabei nicht zwangsläufig Clubmitglieder sein müssen. Die 28 anwesenden Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung stimmten der Einführung der Hall of Fame zu und erteilten dem Club-Vorstand einstimmig die Legitimation, diese im Detail auszuarbeiten und auf den Weg zu bringen. Die offizielle Vorstellung der Gründungsmitglieder der Hallo of Fame könnte damit möglicherweise schon während der YONEX German Open 2026 erfolgen.
„Wir haben im Vorfeld bereits die Freigabe für die Hall of Fame vom Präsidium des DBV bekommen“, berichtet 2. Clubvorsitzender Volkmar Burgold. Bereits im November war im DBV-Präsidium grünes Licht erteilt worden, sagte er in der Clubsitzung. Nun geht es an die Arbeit. „Die Hall of Fame bietet die Möglichkeit, die reichhaltige Geschichte des Sportes mit ihren prägenden Persönlichkeiten darzustellen“, sagte Bernd-Volker Brahms. Beispielsweise wolle Club-Mitglied Jens Wientapper dabei helfen, einen Webauftritt auf die Beine zu stellen. Vorstellbar ist in absehbarer Zeit auch ein Broschüre.
Der Club der deutschen Meister, zu dem mittlerweile 250 Mitglieder gehören, möchte damit noch mehr in die Öffentlichkeit treten. Der Vorsitzende Helmut Ufermann berichtete über zahlreiche Bemühungen, neue Mitglieder zu gewinnen. So war der Club bei den zurückliegenden deutschen Meisterschaften sowohl in Bielefeld als auch aktuell in Cloppenburg mit einem eigenen Stand vertreten, genauso wie mehrfach bei den YONEX German Open in Mülheim/Ruhr.
„Wir haben überwiegend ältere Mitglieder, die meisten jenseits der 60 Jahre“, sagte Vorstandsmitglied Michael Brundiers (Verwaltung). Hier gelte es anzusetzen und den Club auch noch mehr jüngeren Mitgliedern zu öffnen. Bei der Sitzung wurde Jens Wientapper nach sechs Jahren als Kassenwart aus dem Vorstand verabschiedet. Neuer Kassenwart ist Momme Schröder. Der übrige Vorstand wurde in der Versammlung einstimmig im Amt bestätigt. Neben den bereits Genannten gehören auch noch Hans Werner Niesner (Öffentlichkeitsarbeit) und Renate Duderstadt (Projektorganisation) dazu.
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