Stars 2025.09.25

Historischer Tiefpunkt für Viktor Axelsen

Historischer Tiefpunkt für Viktor Axelsen
[Foto/Archiv: BadmintonPhoto]
Von Redaktion
Viktor Axelsen, Dänemarks erfolgreichster Badmintonspieler aller Zeiten, ringt nach einer langen Verletzungspause um die Rückkehr zu alter Stärke. Während er an seiner Form arbeitet, verliert er in der Weltrangliste zunehmend an Boden.
Ein kleiner Lichtblick zeigte sich vergangene Woche bei den China Masters. Anders als noch in Hongkong konnte Viktor Axelsen in Shenzhen zumindest ein Match gewinnen, ehe er im Achtelfinale gegen den Franzosen Alex Lanier deutlich unterlag.

Wie es um seine körperliche Verfassung tatsächlich steht, bleibt fraglich. Der 31-jährige Doppel-Olympiasieger ist in den vergangenen Saisons schwer von Verletzungen geplagt worden. Gegen Lanier schlug er sich während der Partie mehrfach frustriert auf den unteren Rücken – ein Hinweis darauf, dass die Probleme noch nicht ausgestanden sind.

Ob sich also langsam ein Comeback formt oder doch das Gegenteil der Fall ist: Der Däne muss erkennen, dass sein Absturz in der Weltrangliste anhält.

Das schlechteste Ranking seit fast 13 Jahren

Am Dienstag veröffentlichte der Badminton-Weltverband die aktuelle Rangliste. Dort fand sich Axelsen auf Platz 30 wieder – ein Absturz um zwölf Plätze innerhalb von nur zwei Wochen.

Auf dem Papier stehen damit aktuell 29 Spieler vor ihm. Rasmus Gemke liegt einen Rang besser, und auch andere Gegner, die Axelsen in der Vergangenheit oft klar bezwang, haben ihn inzwischen überholt.
Diese Platzierung ist die schwächste seit dem 24. Oktober 2012. Damals, mit 18 Jahren, besiegte Axelsen in der ersten Runde der French Open den Spanier Pablo Abian und erreichte sogar das Finale in Paris, das er allerdings verlor. Eine Woche später kletterte er sechs Plätze nach oben – und fast 13 Jahre lang sollte er nie wieder so weit zurückfallen wie heute.

Die nächste Chance auf Wiedergutmachung bietet sich im Oktober bei den Arctic Open in Finnland (Super 500). Danach folgen die Denmark Open und die French Open (beide Super 750). Doch die naheliegende Frage lautet: Besteht für Axelsen angesichts seiner aktuellen Platzierung überhaupt die Gefahr, bei diesen Turnieren nicht mehr ins Hauptfeld zu kommen.



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