International 2026.02.09
YONEX German Open steigen eine Kategorie auf

[Foto/Archiv: Sven Heise]
Von Redaktion
Badminton-Weltverband (BWF) legt Gastgeber und Struktur der World Tour von 2027 bis 2030 fest.
Mit der Festlegung der insgesamt 36 Turniere konkretisiert der Verband zugleich seine langfristige Neuausrichtung des internationalen Turnierkalenders.
Für den deutschen Badmintonsport markiert die Reform eine spürbare Verschiebung der Gewichte: Die traditionsreichen YONEX German Open in Mülheim an der Ruhr rücken ab 2027 in die höher dotierte Kategorie Super 500 auf. Die HYLO Open hingegen kehren in die Klasse der Super-300-Turniere zurück und finden sich damit künftig wieder eine Stufe darunter im internationalen Gefüge.
Kern der Reform ist eine einheitliche Gliederung in sechs Leistungsebenen. Erstmals werden sämtliche Turnierkategorien in ein geschlossenes System überführt. Dieses umfasst die saisonabschließenden BWF World Tour Finals sowie fünf Turniere der Kategorie Super 1000, fünf Super 750, neun Super 500, acht Super 300 und acht Super 100. Der Austragungsort der World Tour Finals soll zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden.
Neben strukturellen Anpassungen kündigt der Verband deutliche wirtschaftliche Aufwertungen an. In sämtlichen Turnierklassen steigen die Preisgelder. Bei den Turnieren der höchsten Kategorie, den Super 1000, erhöht sich die Dotierung auf zwei Millionen Dollar, nachdem sie 2026 noch bei 1,45 Millionen Dollar lag. Auch in den übrigen Klassen werden die Prämien angehoben: auf 1,1 Millionen Dollar bei Super 750, 560.000 Dollar bei Super 500, 290.000 Dollar bei Super 300 und 140.000 Dollar bei Super 100.
Super 1000-Turniere ab 2027:
Malaysia Open
YONEX All England
Indonesia Open
China Open
Denmark Open
Zugleich soll die mediale Präsenz des Sports ausgeweitet werden. Nach Angaben des Weltverbandes wird sich die Zahl der fernsehproduzierten Spiele über alle Turnierebenen hinweg verdoppeln. Technisch sind unter anderem der Einsatz von LED-Bandenwerbung sowie eine modernisierte Veranstaltungsinfrastruktur mit verbesserten Spielerbereichen vorgesehen. Auch die Präsentation der Wettbewerbe soll stärker inszeniert werden; Begleitprogramme im Festivalcharakter sind angekündigt.
Darüber hinaus plant die BWF den Aufbau einer eigenen OTT-Streamingplattform, um Inhalte unabhängig von klassischen Übertragungswegen zugänglich zu machen. Mit diesen Maßnahmen verfolgt der Verband das Ziel, die internationale Sichtbarkeit und wirtschaftliche Attraktivität des Badmintonsports nachhaltig zu steigern.
Für den deutschen Badmintonsport markiert die Reform eine spürbare Verschiebung der Gewichte: Die traditionsreichen YONEX German Open in Mülheim an der Ruhr rücken ab 2027 in die höher dotierte Kategorie Super 500 auf. Die HYLO Open hingegen kehren in die Klasse der Super-300-Turniere zurück und finden sich damit künftig wieder eine Stufe darunter im internationalen Gefüge.
Kern der Reform ist eine einheitliche Gliederung in sechs Leistungsebenen. Erstmals werden sämtliche Turnierkategorien in ein geschlossenes System überführt. Dieses umfasst die saisonabschließenden BWF World Tour Finals sowie fünf Turniere der Kategorie Super 1000, fünf Super 750, neun Super 500, acht Super 300 und acht Super 100. Der Austragungsort der World Tour Finals soll zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden.
Neben strukturellen Anpassungen kündigt der Verband deutliche wirtschaftliche Aufwertungen an. In sämtlichen Turnierklassen steigen die Preisgelder. Bei den Turnieren der höchsten Kategorie, den Super 1000, erhöht sich die Dotierung auf zwei Millionen Dollar, nachdem sie 2026 noch bei 1,45 Millionen Dollar lag. Auch in den übrigen Klassen werden die Prämien angehoben: auf 1,1 Millionen Dollar bei Super 750, 560.000 Dollar bei Super 500, 290.000 Dollar bei Super 300 und 140.000 Dollar bei Super 100.
Super 1000-Turniere ab 2027:
Malaysia Open
YONEX All England
Indonesia Open
China Open
Denmark Open
Zugleich soll die mediale Präsenz des Sports ausgeweitet werden. Nach Angaben des Weltverbandes wird sich die Zahl der fernsehproduzierten Spiele über alle Turnierebenen hinweg verdoppeln. Technisch sind unter anderem der Einsatz von LED-Bandenwerbung sowie eine modernisierte Veranstaltungsinfrastruktur mit verbesserten Spielerbereichen vorgesehen. Auch die Präsentation der Wettbewerbe soll stärker inszeniert werden; Begleitprogramme im Festivalcharakter sind angekündigt.
Darüber hinaus plant die BWF den Aufbau einer eigenen OTT-Streamingplattform, um Inhalte unabhängig von klassischen Übertragungswegen zugänglich zu machen. Mit diesen Maßnahmen verfolgt der Verband das Ziel, die internationale Sichtbarkeit und wirtschaftliche Attraktivität des Badmintonsports nachhaltig zu steigern.
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