International 11.02.2019

YONEX Swiss Open: Basel lockt die Stars an

Viktor Axelsen kommt in die Schweiz [Foto/Archiv: BadmintonPhoto]
Von Luc Durisch
Vom 12. bis 17. März 2019 finden in der renovierten St. Jakobshalle zum 29. Mal die YONEX Badminton Swiss Open statt.
Es hat Tradition, dass die weltbesten Badmintonspieler jedes Jahr zur Winterzeit in die Basler St. Jakobshalle kommen: Die YONEX Badminton Swiss Open geniessen dank toller Atmosphäre auf den Rängen und hervorragender Organisation hinter den Kulissen einen ausgezeichneten Ruf.

Die 29. Ausgabe der Grossveranstaltung Mitte März wird nun eine ganz besondere: Weil im Sommer vom 19. bis 25. August an selber Stätte die Weltmeisterschaft stattfindet, stellt das Basler Turnier so etwas wie die Hauptprobe dar. Das lockt die Elite von überall her an: Mit über 300 Weltklasse-Spielerinnen und -Spielern aus 41 Nationen hat sich ein großer Teil der Badminton-Weltelite für die Swiss Open angemeldet; viele von ihnen werden direkt von den YONEX All England Open in Birmingham anreisen, die wie üblich in der Woche vor dem Basler Turnier über die Bühne gehen.

Das Teilnehmerfeld ist reich besetzt mit spannenden Athletinnen und Athleten, die eine spezielle Erwähnung verdienen. Im Männer-Einzel kommt mit dem Chinesen Shi Yuqi (Nr. 2 der Weltrangliste, Stichtag 5. Februar) der 22-jährige WM-Silbermedaillengewinner nach Basel, der seit 2016 so richtig durchstartet – sehr zum Leidwesen seiner arrivierten Landsmänner Cheng Long (4), dem Olympiasieger von 2016, oder Lin Dan (12). Beiden fügte Shi Yuqi im vergangenen Jahr schmerzhafte Niederlagen zu. Lin Dan, mittlerweile 35-jährig, ist der Popstar unter den Badmintonspielern und sorgte während seiner langen Karriere immer wieder für Aufsehen – auf dem Platz (2-mal Olympiagold, 5-mal WM-Gold), aber auch daneben, etwa mit seinen zahlreichen Tattoos. Lin Dan zählt zweifellos zu den Publikumsattraktionen in der St. Jakobshalle und hat auch selber gute Erinnerungen an Basel: Er gewann die Swiss Open bereits dreimal, zuletzt 2017.

Besondere Erwähnung verdienen bei den Männern auch die Dänen Viktor Axelsen (6) und Jan O. Jorgensen (22). Axelsen siegte am Basler Turnier vor fünf Jahren. Seinen grössten Triumph feierte er allerdings 2017, als er im WM-Final von Glasgow Lin Dan besiegte und damit 20 Jahre nach Landsmann Peter Rasmussen (an selber Stätte!) die höchsten Badminton-Ehren im Männer-Einzel wieder einmal nach Europa holte. Jan O. Jorgensen (das O steht für Ostergaard) erfreute die Basler Badmintonfans im vergangenen Jahr mit starken Darbietungen und musste sich erst im Final vom Inder Sameer Verma (13) bezwingen lassen; Titelverteidiger Verma wird in Basel auch am Start sein.

Im Frauen-Einzelstammt die bestklassierte Spielerin ebenfalls aus dem Reich der Mitte: Chen Yufei (4) möchte in Basel nur allzu gerne den Titel holen. Vor zwei Jahren scheiterte sie im Final. Da hat ihr Saina Nehwal (9) etwas voraus: Der 28-jährige Basler Publikumsliebling aus Indien gewann hier schon zweimal - 2011 und 2012. Mit ihr haben die Basler Veranstalter in diesem Jahr etwas ganz Besonderes vor (siehe weiter unten in dieser Medienmitteilung).
Sehr ambitioniert wird sicher auch die Schweizerin Sabrina Jaquet (55) in Basel antreten. Für die 31-jährige geht es darum, sich im Hinblick auf die Olympischen Spiele im kommenden Jahr in eine möglichst gute Weltranglisten-Position zu schieben.

Was die übrigen Kategorien betrifft, gibt es ebenfalls eine ganze Reihe von interessanten Teilnehmern. Allen voran Carsten Mogensen/Mathias Boe (20), das Männer-Doppel aus Dänemark. Zwar sind ihre Landsmänner Kim Astrup/Anders Skaarup Rasmussen (6) an ihnen vorbeigezogen, doch die Erinnerungen an den Vorjahressieg an den Swiss Open dürfte dem Duo, das 2012 Olympia-Silber holte und für besonderen Spektakel steht, einen zusätzlichen Schub verleihen. Auch Astrup/Rasmussen waren in der St. Jakobshalle übrigens schon erfolgreich: 2016 schwangen sie gegen alle Gegner obenaus.

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